Scheiß drauf! Grimma ist nur einmal im Jahr [SVT2 vs. TTV Grimma 10:6]

Hallo zusammen,

ÄNDLICH NOHMALE BÄLLE…. ähhh LEUDE!

Heute nehme ich einen Teil der Zusammenfassung mal an den Beginn des Berichtes.
Wir waren froh, als es vorbei war.
Halt wie ein Urlaub mit seinen Kumpels in den Niederungen des Ballermanns.
Man spürt, dass es nicht richtig ist.
Man spürt, dass man sich zu Beginn zum Spaß zwingen muss.
Wenn man dann drin ist laufen Automatismen ab, die nicht schön anzusehen sind, aber man kann es nicht verhindern.
Der Flow ist dein Feind bzw. Freund…

Eimer saufen = Vorhand
Zehn nackte Friseusen singen = Rückhand
Oben ohne tanzen = Kantenball
Die dicke Engländerin anbaggern und ihr den einhändigen BH Öffner anbieten = UNVERZEILICH! HIERFÜR GIBT ES KEINEN VERGLEICH!

Was das Gefühl grundlegend bestärkte ist der Fakt, dass zu Beginn (inkl. Warmspielen) mit unterschiedlichen Bällen (Plastik und Zelluloid) gespielt wurde.
Die Sportsfreunde aus Grimma haben dies nach unserem Hinweis in der ersten Einzelrunde ausgebssert, aber unser war echt wie ein Auftritt von Mickie Krause. Einfach nicht schön.
Olli haben die unterschiedlichen Bälle und Geräusche einen Ohrwurm verpasst, der ihn den ganzen Abend im Kopf blieb.
Er wurde zu Mickie Krause…

Die Story:

Marc und ich spielten mit Abstand unser schlechtestes Doppel der gesamten Hinrunde, trotz bekanntem Zelluloid. Ich kann mich gar nicht mehr an die ganzen Fehler und Unsicherheiten erinnern. 2: 3 gegen Lickschat und Rochan.
Mickie Krause und Richard konnten sich dagegen mit Plaste souverän gegen Stawitzke und Glatz mit 3:1 durchsetzen.

1:1

Runde 1 wurde von Marc mit einem 3:1 gegen Mehlhorn begonnen, ich konnte mich sehr knapp und sehr glücklich mit 3:2 gegen Rochan durchsetzen und Richard gewann 3:1 gegen Lickschat.
Leider musste nur Mickie Stawitzke mit 3:0 den Vortritt lassen.
Das liest sich jetzt aber souveräner als es war. Da waren Bälle dabei, die in keinem Lehrbuch stehen.
Marc war am Fluchen, was bedeutet es läuft nicht.
Ich war ruhig, was bedeutet es läuft nicht,
Richard war beim Friseur, was bedeutet es läuft nicht.
Mickie Krause war mit dem Kopf noch bei den Bällen, was bedeutet es läuft nicht.

4:2

Runde 2 erfüllte dann auch das, was Runde 1 schon andeutete.
Ich wurde von Mehlhorn mit 0:3 vom Tisch genommen.
Marc kämpfte 5 Sätze gegen Stawitzke mit dem besseren Ende für den Gegner.
Mickie Krause war immer noch bei seinen Ohren und nicht am Tisch. 0:3 gegen Stawitzke.
Einzig Richard konnte sich, wenn auch hier mit etwas Glück, 3:2 gegen Rochan durchsetzen.

5:5

Ab Runde 3 war dann Katerbekämpfung angesagt.
Marc 3:1 gegen Rochan, Ich 3:0 gegen Lickschat, Richard 3:2 gegen Stawitzke.
Unser Ohrenmensch Mickie Krause wieder 0:3 (gegen Mehlhorn)

8:6

Runde 4 war dann Katerfrühstück, aber für Grimma!
Marc 3:1 gegen Lickschat.
Ich 3:0 gegen Stawitzke.
Richard war auch schon auf der Siegesstrasse, musste aber nicht mehr nach 2:0 weitermachen

10:6

Fazit:

Doppel 1:1
Marc 3:1
Richard 3:0
Mickie Krause 0:3
Ich 3:1

Wieder einmal ein Ergebnis, das nicht zeigt, wie knapp es eigentlich war.
5 Satz-Spiele für uns, die man auch hätte verlieren können.
Durch die Parallelspiele stand es auch 6:6 und wir guckten uns fragend an.

Die Halle? Vollkommen in Ordnung!
Tische? Vorhanden, bespielbar, schnell und gerade!
Netze? Bis auf Tisch 1 alles zu 100% in Ordnung und da war es nur unten (auf Tischebene) etwas wabbelig.
Bälle? Ganz ehrlich, daran lag es nicht!
Ja, jeder hat sich gewundert, das unterschiedliche Bälle am Anfang genutzt worden sind. Aber Marc und ich haben trotz bekanntem Zelluloid verloren.
Haben wir Grimma (bisher nur ein Unentschieden) unterschätzt? Eigentlich auch nicht!

Ihr merkt ich kann es nicht erklären, deswegen höre ich auch genau hier auf.
Einmal noch nach Hausdorf und dann ist die Hinrunde beendet. Mit einem Sieg dort werden wir auf Tabellenplatz 4 überwintern.
Am Anfang haben wir uns mehr erhofft, aber dieser Tabellenplatz entspricht zu 100% unserer Leistung

Klopf, klopf? Wer ist da? Ein Gastbeitrag! [SVT1 vs. Rackwitz 6:9]

Hallo zusammen,

es gibt Tage, an denen möchte man Teil des Disney-Universums sein.
Einmal wie Dumbo das unmögliche schaffen und als dickes Kind durch die Luft fliegen.
Einmal wie Mogli mit seiner Clique durch die Gegend ziehen und den bösen, gestreiften Nachbarn so richtig den Tag verderben.
Einmal wie Strolch die schärfste Schnalle von der Strasse anmachen und mit ihr „die Nudel“ teilen, aber al dente!

Am 17.11. durfte ich mich bei der ersten Mannschaft ebenfalls als Disney Charakter probieren, aber es hatte leider kein Happy End…

Die Story:

Martin und Karsten erfuhren gleich zu Beginn, dass es kein einfacher Abend wird.
Krumme Bälle der Gegner ergaben Unsicherheiten und ungewohnte Fehler. Aber unser Doppel 1 ist halt auch mal nervenstark. Aus 0:2 wird ein 3:2.
Dietmar und Robert konnten dies leider nicht kopieren und mussten sich klar mit 0:3 geschlagen geben.
Flo und ich („das polnische Doppel“) hatten ein paar gute Reaktionen, aber zu wenig Aktionen. Am Ende 1:3

1:2

Runde 1 wurde von Martin, Karsten und Dietmar mit 3:2 Siegen eingeläutet.
Und genau hier begann die Lautstärke und auch die Diskussionsfreude unserer Gegner mit jedem Ball zu steigen. Quo vadis Rackwitz?
Während Martin noch mit Konzentration sein Spiel gewann und es hier auch kein Gemecker gab, musste Karsten doch ein paar Kommentare von der Gegenseite und auch von Außerhalb hören.
Gut, wer beim Stand von 10:10 im 5.ten Satz die Mutter aller Netzroller spielt, hat es auch verdient einen Spruch zu bekommen, aber es war ja nicht nur einer…
Auch Dietmar brachte seinen Gegner durch den Einsatz seines Materials und seiner Strategie auf die „Wuttreppe“.
Bis hierhin hatte sich somit die Lautstärke der Gegner noch nicht gelohnt, aber der Samen war gesetzt….
Leider mussten Robert (1:3), Florian (1:3) und ich (0:3) die erste Runde auch mit klaren Niederlagen abschließen.
Vereinzelter Applaus und Stampfer von außerhalb sollten die Gegner unterstützen.

4:5  

Und ab jetzt war es Ramba-Zamba!
Nachdem Karsten und Martin ihre Spiele klar mit 3:0 gewinnen konnten mutierte die komplette Gastmannschaft zu einer Rockband.
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts dagegen, wenn man seine Mitspieler motiviert und anfeuert, aber in der Art und Weise war es ungewohnt und teilweise auch etwas komisch.
Netzroller vom Teamkameraden mit „Noch einen!“ zu bewerten ist eine Grenzerfahrung.
Die Nummer 1 von Rackwitz mutierte nun komplett zu Klopfer und stampfte nach jedem Punkt so heftig und schnell auf, dass unser Hallenboden an dieser Stelle immer noch uneben sein muss.
Immer und immer wieder wurde zwischen den Bällen die Sohle aufs Parkett gebracht.
Erstaunlich war nur, wie diese dünnen Beine so einen Lärm machen konnten. Laut Chaostheorie hätte hierdurch ein Erdbeben in China entstehen können.
Zurück zum Spiel.
Dietmar verlor mit Gehörsturz 0:3, Robert mit Tinitus 0:3 und Florian 1:3.
Ich hatte somit die Möglichkeit mit einen Sieg zumindest das Entscheidungsdoppel sichern zu können.
Aber was in den ersten zwei Sätzen dafür sorgte, dass ich den Gegner fast souverän in der Passive hielt, sorgte dafür, dass die nächsten 3 Sätze an ihn gingen.
Wieder zu einseitig („rückhandseitig“) von mir und ohne Varianz.
Natürlich wurde der Sieg und der Weg dahin von Klopfer und seiner Gang lautstark unterstützt. Der Hallenboden schrie vor Qualen.

6:9

Letztendlich eine knappe, aber auch verdiente Niederlage.
Nochmals:
Es lag nicht an der Lautstärke und an den Kommentaren der Gegner, aber es war zumindest kein entspannter Abend. Da lobe ich mir doch lieber die Kreisliga.

„7:5“
Klick_Klack_Klick_Klack_Klick_Klack_*klick*
„Tschuldigung!“
„War der dran? Hab nichts gesehen“
„Hab´s auch nur gehört“
„Echt?“
„Ja“
„Ok“
„Wie stehts?“
„Du zählst“
„Echt?“
„Ich glaube 8:6“
„Nein, 7:7. Weiter gehts!
„Ok“

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

Jugend – SV Fortuna L.-Thekla

In der Ruhe liegt die Kraft und lag das Geheimnis des Erfolgs

Für das Duell unserer gemischten Jugendmannschaft gegen die Jungs von Fortuna Thekla gab es nur ein Motto: Der 2. Saison-Sieg muss her! Der gelang eindrucksvoll mit 10:4, obwohl unsere Punkte-Garantin Susi nicht dabei sein konnte. Aber der Reihe nach: In taktisch analoger Weise wie in Holzhausen, wo gegen ein starkes Team ein Remis gelungen war, stellten wir unsere Doppel auf und lagen damit goldrichtig. Julie und Leon siegten als Doppel 2 souverän und Stephanie gab gemeinsam mit Matti eine erste Kostprobe ihres insbesondere nervlichen Durchhaltevermögens ab. Sie siegten gegen überraschte Kontrahenten im 5. Satz. Damit war die Basis gelegt, eine 2.0 Führung. Über die Zwischenstände 4:2 und 6:4 gelangten wir zur entscheidenden letzten Einzelrunde. Bis dahin hatten Stephanie zweimal, Julie und Matti je einmal sowie Leon noch nicht gepunktet. Die letzte Runde konnte spannender nicht sein und nicht besser für uns laufen. Jede/r von uns siegte; mit Klasse, Ehrgeiz und/oder Köpfchen und trug somit seinen Teil zu dem tollen Endergebnis von 10:4 bei! Im „sportlichen“ Spitzenspiel trumpfte Julie mit sichtbarem Kampfgeist gegen einen wahrlich guten Gegenspieler auf, Leon und Matti erspielten intelligent und diszipliniert ihre Siegpunkte. Die Krönung lieferte an diesem Tag im letzten Spiel Stephanie. Ihr Widersacher musste sich im 5. Satz leicht entnervt und unterschnitt-geschädigt mit 11:9 geschlagen geben. Stephanie blieb äußerlich die Ruhe selbst, zeigte – wie das Resultat belegt – starke Nerven und Returns und am Ende sogar unübersehbare Freude mit ihrem Fazit: So macht Tischtennis richtig Spaß!

Tresi…Gooo!

SVT 3 – 96 Grimma 3

Die Gäste zollten Respekt, gönnten uns aber zu wenig Punkte

Im vorletzten Heimspiel 2018 empfingen die Herren der 3. Mannschaft das adäquate Team von den 96ern aus Grimma. Die gastgeberseitigen Erwartungen waren eher gedämpft. In zahlreichen früheren Vergleichen hatten wir deutlich den Kürzeren gezogen. Heuer konnten wir überraschend lange mithalten und von einem außerplanmäßigen Punktgewinn träumen. Diese Hoffnung nährte zunächst der Ausgang der Doppel-Partien. Wie gewohnt – wenn auch knapp – punkteten Horst und Harald. Beinahe hätten Gerd und Helmut S. für eine Überraschung gesorgt; mussten aber letztlich den Gegnern im Entscheidungssatz den Matchpoint zum 9:11 überlassen. Der erste Einzelpunkt blieb wiederholt Horst vorbehalten, der auch nachfolgend in 3 weiteren Spielen nicht zu bezwingen war. Da auch Gerd und Helmut aus ihren vergleichsweise übersichtlichen Möglichkeiten Zählbares machten, standen am Ende 6 Einzelpunkte zu Buche. In zwei seiner 4 Partien hatte auch Harald gute Chancen zu punkten. Leider stand das Glück heute viel zu oft auf Seiten seiner Gegenüber. Die Mannschaftsleistung gibt jedoch Anlass, dem letzten Spiel der Hinrunde und den Rückspielen ohne Pessimismus entgegen zu sehen. Der Klassenerhalt bleibt eine machbare Zielstellung!

Wie eine böhmische Rhapsodie [SVT2 vs. Colditz3 10:6]

Am 22.11. stand unser Spiel gegen Colditz auf dem Plan und auch wenn ich den Film noch nicht gesehen habe, möchte ich den Spielverlauf anhand meiner früheren Lieblingsband wiedergeben.
#Der folgende Inhalt kann Spuren von Links enthalten

Also….

Wir waren ziemlich „Under Pressure„.
Die Spiele davor haben wir verloren, so dass ich auf der Fahrt nach Colditz dachte „I want to break free!„.
Im Auto lief „Radio Gaga„, also gab´s nur „One Vision

Die Story:

Marc und ich konnten uns relativ unkompliziert mit 3:0 durchsetzen.
Olli und Richard kämpften, mussten sich aber mit 2:3 geschlagen geben. Alles normal! „Don´t stop me now!

1:1

In der ersten Runde konnten Marc und ich unsere Spiele gegen Guhlmann bzw. Welz mit 3:2 knapp aber verdient gewinnen.
Richard nahm Arnold locker mit 3:0 „Headlong“ vom Tisch.
Olli musste Quedenbaum 3:0 den Vortritt lassen. „Play the game

4:2

Runde zwei verlief fast identisch.
Ich konnte 3:1 gegen Guhlmann gewinnen.
Marc zog Quedenbaum mit 3:0 den Zahn. „Another one bites the dust!
Olli unterlag Arnold 0:3
Richard schaffte „The miracle„.
Im 5.ten Satz mit 3:10 zurückliegen und dann noch 12:10 gewinnen. Souverän!

7:3

Anschließend musste Richard aber Quedenbaum 3:0 gewinnen lassen.
Marc schaffte seinen dritten Sieg am Abend mit 3:1 gegen Welz.
Olli, immer noch nicht am Tisch, 0:3.
Ich dachte gegen Arnold „I want it all!
6:10 im 5.ten Satz hinten und am Ende 16:14 für mich. „A kind of magic!

9:5

Die letzte Runde musste dann nicht komplett gespielt werden.
Leider unterlag Marc denkbar knapp mit 2:3 gegen Arnold.
Ich konnte mein letztes Spiel aber mit 3:1 gegen Quedenbaum gewinnen. „Flash!

10:6

Fazit:
The show must go on!
Teilweise sehr nervenstark von uns. Es war jetzt nicht der „Breakthru„, aber endlich mal wieder ein Sieg.

Doppel 1:1
Marc 3:1
Richard 2:1
Olli 0:3
Ich 4:0

Noch zwei Spiele.
Wir werden am Ende der Saison nicht „We are the champions!“ singen, aber Kreisliga? „We will rock you!

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

PS
Ich bin der ersten Mannschaft noch einen Bericht zu meinem Gastspiel gegen Rackwitz schuldig.
Kommt! Klopfer ist noch beim Tierarzt und wird kastriert!

 

Viere Köche verderben den Brei [SVT2 doppelte Niederlage]

Man nehme

250g Mehl
250ml Gemüsebrühe
400g Hähnchenleber
150g Heidelbeeren
2 Vanillestangen
1/2 Zitrone
1 Lorbeerblatt
Tabasco
Salz
Pfeffer

Die Hähnchenleber ungewaschen in den Standmixer, mit Zitrone und Tabasco beträufeln und auf kleinster Stufe 3 Minuten zerhexeln. Dabei vorsichtig das Mehl hinzufügen und zu einem cremigen Teig vermischen.

Diese Creme in eine hohe Pfanne umheben und  mit der Gemüsebrühe auffüllen.
Bei kleiner Hitze langsam einkochen, das Lorbeerblatt und die Vanillestangen bei Bedarf hinzugeben.

Kurz vor dem Servieren noch die Heidelbeeren unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Kann auch gerne noch mit Käse überbacken werden.

Dazu passt hervorragend ein warmes Bier oder 300ml Tequila.

 

Jeder, der nicht aus England stammt, merkt, daß an dem Rezept etwas nicht stimmt. Das Problem sind nicht die Zutaten, sondern die Zubereitung und die Grundidee.

So geht es momentan auch de zweiten Mannschaft.
Wir wissen welchen Sport wir betreiben und wie es geht, aber die letzten zwei Punktspiele wurden unglücklich, aber verdient verloren. Unser Rezept war Mist!

Am 07.11. war Wurzen 5 zu Gast und wir unterlagen 6:10.
Am 14.11. war Einheit Grimma 2 in Machern und wir unterlagen 7:10.

Beide Spiele waren so nicht eingeplant, wir wurden aber vom Gegner überrascht.
Während wir gegen  Wurzen zu viele 5 Satz Spiele verloren, waren wir gegen Grimma einfach zu dumm und naiv.
Die Bilanzen sprechen genau dies aus.

Die Stories:

Doppel:
Marc & Ich in beiden Spielen gewonnen (2:0)
Richard und Olli ausgeglichen (1:1)
Somit sah es nach den Doppeln immer gut aus!

Einzel:
Marc kümmert sich zu sehr um seine Punkte und hat Spiele unnötig verschenkt.
2:2 gegen Wurzen
1:3 gegen Grimma.

Richard war gesundheitlich angeschlagen, ließ sich aber auf Spielereien ein, die unnötig waren
0:3 gegen Wurzen
1:2 gegen Grimma

Olli leider gewohnt unsicher, aber nun mit vereinzelten Siegen.
1:2 gegen Wurzen
1:3 gegen Grimma

Ich habe meine Nervenstärke vom Anfang der Saison verloren und alle knappen Spiele unnötig verschenkt.
2:2 gegen Wurzen
2:2 gegen Grimma

Diese Ergebnisse kannst du  unter ständigem Rühren in den Ausguss schütten….

 

Das Abstiegsgespenst geht noch nicht um, damit wir aber ruhig den Advent genießen können, sollten mindestens 2 der letzten drei Spiele gewonnen werden. Drin ist es allemal.
Kochen alle nur mit Wasser, nur unser Topf war zu klein, hatte ein Loch und war verrostet.

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

Auswertung: 8. Tischtennis Turnier für Nichtaktive

Vergangenen Sonntag (18.11.2018) lud die Abteilung Tischtennis des SV Tresenwald e.V. Machern zur 8. Auflage des Tischtennis Turnier für Nichtaktive. Mit 44 Teilnehmern konnte zwar nicht der Teilnehmerrekord eingestellt werden aber mit 12 Damen, den 30 Herren und den beiden Kindern landeten wir im ordentlichen Mittelfeld der Turniergeschichte. Stolz macht uns die Tatsache, dass die Sportbegeisterten nicht nur aus Machern und dem näheren Umland zu uns kamen, sondern auch immer mehr Sportfreunde aus Leipzig, der Region Zwickau/Plauen und aus Ostsachsen zu uns stoßen. Wir freuen uns auch über die Geschichten die uns die Teilnehmer berichten. Über Familienausflüge nach Machern, die mit der Teilnahme am Turnier einen schönen Abschluss finden. Ein riesen Kompliment auch an diejenigen Teilnehmer, die uns seit dem ersten Jahr treu bleiben und Jahr für Jahr mit viel Freude und natürlich auch Ehrgeiz am Turniergeschehen teilnehmen. Continue reading

Es war einmal…ein Märchenwald in Marienbrunn

[TTV Marienbrunn  vs.  SVT1      536 : 369   (14:1) ]

Liebe Kämpfer1  und Leidensgemeinschaft3  – es ergab sich auf der Heimfahrt der Nichtleipziger in Anbetracht des vermeintlich peinlichen Auftritts, der nach Seelenbalsam und POSITIVEN Überlebensgedanken schrie, wie DAS WETTER WAR ja TOLL –  ein 2. Platz ist AUCH  ok – ALLE waren pünktlich und Gesund geblieben und der weiteren Ergüsse, die ich aus den nachstehenden Gründen für nicht mehr erwähnenswert erachte.                                               

Es waren einmal…

6 mutige, stolze Kämpfer1 (nein nicht Frösche, liebe Sylvia) die verhüllt im Mantel der Bescheidenheit auszogen um gegen den Tabellenzweiten DIE Sensation zu vollbringen.

Es war auch dieser wunderschöne Gedanke, der uns anfangs trug – er war leider ein Trugschluss2, ABER:                                                                                                                                                                                                                              Wir konnten gar nicht gewinnen.                                                                                                                          DENN:                                                                                                                                                                                                                 Logisch widerspruchsfreie Vorstellungen können sich sehr wohl als naturgesetzliche Unmöglichkeiten erweisen. Wir hatten einfach zu viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Elemente der philosophischen Lehre sprachen eindeutig gegen uns.

Factum:

Da waren nicht nur rätselhafte Erscheinungen rund um die Marienbrunner Märchenwiese in uns gefahren; auch Sylvias Rosenküchle hatten schon beim Betrachten einen

betörend schön

betörenden Zauber in uns verbreitet, nein – es kamen auch noch die üblichen Verdächtigen hinzu, wie Wände und Licht in der Halle(viel zu grell), Platten (griffig wie Sandpapier und nicht in Waage), Uhrzeit (nicht unsre), Mannschaft des Gegners viel zu jung für unsere sozial ausgeprägte Spielkultur (mind. 3 Jahre), Fußboden (bedurfte vorheriges Training mit Saugnäpfe an den Schuhen – bereit liegende Lappen waren nicht angefeuchtet, nein – wie sich zu spät herausstellte, sie enthielten Gleitmittel), Ballmarke (was französisches…?!), Platzverhältnisse (für Karsten viel zu eng und für die anderen viel zu klein (Spiel ging immer gleich weiter) und ganz zu schweigen vom persönlichen Befinden und den noch in uns schlummernden zu verarbeitenden Erlebnissen der vergangenen Stunden und Tage.

Aequat causa effectum die Ursache entspricht der Wirkung – siehe auch den kausalen Zusammenhang unterTrugschluss2.

 

…und wenn sie es nicht verspielt haben, dann spielen sie noch heute (Tresi No —-> Tresi Go )

 

1 Martin, Karsten, Franz(0,5), Robert, Florian(0,5) und Dietmar

2 …oder auch Fehlschluss genannt (So bezeichnet man eine Schlussfolgerung, bei der die abgeleitete Aussage  nicht aus den explizit angegebenen oder den implizit angenommenen Voraussetzungen folgt.)

3 LiveTicker

Fremdiswalde, my personal Vietnam [SVT2 vs. Fremdiswalde 2:10]

Ben Summers war 19 Jahre, als „Uncle Sam“ ihn rief.
Er war der zweitgeborene einer mittelständischen Familie.
Sein Vater war als Monteur sehr viel unterwegs und ernährte die Familie.
Seine Mutter war Hausfrau und unterstützte mit kleinen Nebenjobs die Haushaltskasse.
Fiona, seine ältere Schwester, hatte ihre Lehre im Einzelhandel abgeschlossen und lebte drei Straßen weiter in einer kleinen Wohnung.
Er selber hatte sein Leben noch nicht organisiert, hatte aber Wünsche und Träume.
Alles schien in geregelten Bahnen zu verlaufen, aber dann kam der Ruf ins Krisengebiet.

Niemand weiß, was dort mit ihm passierte und was er erleben musste.
Alle die ihn kannten sagten aber nur: “Das ist nicht der Ben, den wir kannten. Er hat sich dort verändert.“
Ben wollte nicht darüber sprechen. Das Erlebte, die Bilder und die bruchstückhaften Erinnerungen führten aber dazu, dass auch ihm bewusst war „Etwas in mir ist zerbrochen…“.

Bei jeder Bestellung „Ente süßsauer“ hatte er ein komisches Gefühl, die Reinigung der Familie Ngyuen betrat er nur noch mit Widerwillen und selbst das Happy End der asiatischen Massage war für ihn nicht mehr ganz so happy gewesen. Unabhängig von der Anwesenheit eines Adamsapfels bei der Masseuse.

Genauso geht es mir mit dem Ort Fremdiswalde!

Schon als wir am 25.10 im Auto saßen kamen die Erinnerung aus der Kreisunion in mir hoch.
Kleine, enge Halle irgendwo im Dschungel, buckeliger Hallenboden und somit schiefe Tische, Plastikbälle und ein Klo quer über den Hof.
Trotz Eigenmotivation war der Kampf für mich schon von Anfang an im Kopf verloren.
Ich mag den Ort, die Halle, die Fahrt, alles dort einfach nicht. Ich schreibe diesen Bericht auch nur mit beiden Mittelfingern!

Dies betrifft aber in keinster Weise die Sportsfreunde aus Fremdiswalde!
Diese sind fair und verstehen Spaß. Könnt ihr nicht einfach umziehen?

Unser gesamtes Bataillon….. Unsere gesamte Mannschaft war mit den dortigen Gegebenheiten überfordert.
Einzig Marc holte im Einzel zwei Punkte. Er verlor zwar auch eines (2:1), aber Richard (0:2), Olli (0:2) Doppel (0:2) und ich (0:3) wurden komplett zerstört.
Ich weiß gar nicht was ich da gespielt habe, aber Tischtennis war das nicht.

Die Reihenfolge war:

  • Ball drüber
  • Ball ins Netz
  • Treffer
  • Ball drüber
  • Ball ins Netz
  • Treffer

Rein mathematisch konnten wir so nix gewinnen.
Das laufende Auto hätte uns auch sofort wieder einpacken können.

Daher heute auch keine Story zu den einzelnen Runden. Ich möchte nicht wieder weinend vor dem PC zusammenbrechen.

Und ich freue mich schon auf den 01.11.2018. Da geht es im Pokal wieder nach Fremdiswalde.
Mein Termin beim Psychiater ist reserviert. Alkohol steht bereit.
All along the watchtower!

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

Holzhausen vs. Jugend – Teilerfolg in Holzhausen

Vor dem Spiel auf der Hinfahrt wurde das Ziel nüchtern gesteckt: Nach dem 1. Spiel bei Mörtitz, wo 3 Tapfere nicht genug waren für einen Punktgewinn, sollen heute in Holzhausen zu unserem 2. Spiel in der Bezirksliga der Jugend 4 Ehrgeizige einen Sieg möglich machen. Die sich einspielenden Gastgeber betrachtend, kamen mir zumindest leise Zweifel, ob es nicht auch ungünstiger kommen kann.

Bei der Absprache für die Doppelzusammenstellung einigten wir uns dann auf die Kombinationen Susi/Stephanie und Julie/Leon. Sicher wäre unser stärkstes Doppel auf dem Papier die Paarung Susi/Leon. Aber mit 2 eher vergleichbar starken Doppeln eröffnete sich die zumindest theoretische Chance, womöglich 2 Siege zu erzielen. Mit ein wenig Glück aber viel mehr Konzentration ging unser Kalkül auf. Susi und Stephanie mussten schon viel aufbieten, um am Ende gegen die sicher von der Summe der Einzelfähigkeiten her stärkeren Wilke/Ziegler zu siegen. Vergleichsweise souverän holten Julie und Leon mit ihrer sicheren Spielweise gegen das „verspielte“ Kluge-Doppel einen 3:1 Erfolg.

Die 2:0 Führung vor der 1. Einzelrunde ließ dann die Zuversicht zurück kommen, dass in Holzhausen gegen spielstarke Jungs doch etwas zu holen sein könnte. In dieser 1. Runde konnte erwartungsgemäß nur Susi gewinnen. Für Stephanie und Leon waren die gegnerischen Leistungsträger 1 und 2 nicht zu besiegen. Somit ging es mit einer knappen Führung von 3:2 in die 2. Einzelrunde. Leon und Julie bewiesen (zeigen wäre eine emotionale Übertreibung!) nun Kämpfermentalität und konnten wie Susi, die mehr Mühe als vermutet mit Carlo Wilke hatte, siegreich bleiben. Nun stand es plötzlich 6:2 für uns; dies konnte vorweg sicher niemand ahnen.

Ein wenig Ernüchterung folgte auf dem Fuß. Die nächste Runde ging 2:1 an Holzhausen, nur Susi behielt ihren Gegner im Griff. Mit dem Stand von 7:4 gingen wir trotzdem optimistisch in die letzte Runde. Susi hatte ihre Arbeit maximal erfolgreich getan mit 3,5 errungenen Punkten und konnte nun den anderen dreien die Daumen drücken. Auf dem Papier ruhten die realistischsten Hoffnungen auf Leon im finalen Spiel Nr. 14. Im parallel laufenden Spiel von Stephanie bahnte sich Unverhofftes an, als Stephanie im 4. Satz mit 11:3 dominieren und zum 2:2 nach Sätzen ausgleichen konnte. Beherzt ging sie den entscheidenden 5. Satz an und brachte ihren Gegenspieler Luca Kluge wie schon im Doppel mit ihren unkomplizierten Returns mehrmals in Verlegenheit. „Leider“ besann dieser sich am Ende seiner Möglichkeiten und blieb (ehrlicherweise leistungsgerecht) infolge einiger überlegterer Angriffsbälle siegreich. Da Leon nicht an seine konzentrierten Leistungen aus den ersten beiden Einzeln anknüpfen konnte, musste er dem Gegner den Sieg überlassen. So schmolz unsere Führung komplett auf und wir mussten uns am Ende mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dieses aber hatten sich Susi, Leon, Julie und Stephanie mit ihrem Kampfgeist mehr als verdient.

 

Tresi-Jugend Gooo!!!

1 + 1 = 4 [SVT2 vs. Einheit Grimma 8:10]

Hallo Freunde!

Es gibt Dinge, die sind mathematisch nicht zu lösen bzw. unmöglich.

  • die Quadratur des Kreises,
  • die letzte Zahl von Pi,
  • dass gleichschenklige Dreiecke nichts sexuelles sind und
  • die Tatsache, dass ich von einer Familienpackung Miracoli für 4(!) Personen nie satt werde.

Die Wissenschaftler der Welt zerbrechen sich hierüber den Kopf und hoffen auf den Nobelpreis.
Die zweite Mannschaft vom Tresenwald hat am 17.10.2018 fast eine solche Gleichung gelöst.

Annahme:
Wenn der LPZ Wert, der eingesetzten Spieler, eine Siegwahrscheinlichkeit
voraussagt, gewinnt TSV Einheit Grimma gegen SV Tresenwald 2 in 99,3 % der Fälle.
Das wahrscheinlichste Ergebnis ist ein 1:10.
So weit, so gut…

Die Story

Marc und ich fanden nur im ersten Satz ins Spiel und dominierten unsere Gegner.
Satz 2 & 3 haben wir dann aber unerklärlich in der Verlängerung verloren, Satz 4 lief komplett gegen uns. 1:3
Olli und Richard wurden komplett vom Tisch genommen. 0:3
0:2

Runde 1 begann mathematisch komplett korrekt.
Richard 0:3 gegen Kluge, Olli 0:3 gegen Ziegler.
Marc dachte sich dann aber, dass er eben diesen einen Punkt holen möchte, sprach das aber nicht mit mir ab.
Er 3:0 gegen Engelmann, ich 3:1 gegen Hoffmann.
2:4

Jetzt hatten wir Blut geleckt…
Richard nahm sich der Sache an und gewann 3:2 gegen Ziegler.
Olli und ich mussten dann zwar unseren Gegnern Engelmann bzw. Kluge mit 1:3 den Vortritt lassen, aber auf Marc ist derzeit einfach Verlass. 3:0 gegen Hoffmann
4:6

Runde 3 begann mit Olli, der, dem in der Liga bis dahin ungeschlagenen, Kluge mit 0:3 unterlag.
Marc konnte seine starke Leistung durch ein knappes, aber verdientes, 3:2 gegen Ziegler unterstreichen.
Auch ich konnte gewinnen, 3:0 gegen Engelmann und Richard verlor leider sehr knapp mit 2:3 gegen Hoffmann.
6:8

Spätestens hier sind wir schon im hohen Bereich der Unwahrscheinlichkeit, aber es geht noch mehr!
Marc in einem packenden Fight zweier ungeschlagener Spieler und 3:2 gegen Kluge. Somit weiterhin zu Null! Hammer!
Ich konnte gegen Ziegler nur am Anfang mein Spiel auf den Tisch bringen und verlor mit 1:3. Richard kalt wie eine Hundeschnauze 3:0 gegen Engelmann.
Im letzten Spiel des Abends schaffte Olli dann aber nicht den Punkt zu sichern. 0:3 gegen Hoffmann
8:10

Fazit:
Kannste so machen, ist dann aber doch Kacke!
Im Nachgang ärgere ich mich über das verlorene Doppel immer mehr und auch im Einzel hätten wir irgendwo einen Punkt mehr holen können.
Versteht mich nicht falsch! Wir hatten auch Glück, aber man kann sich Glück eben erzwingen und darin sind wir gerade sehr gut!
Marc spielt aktuell sehr intelligent und sicher. Aktuelle Bilanz von 11:0 spricht für sich.
Richard hätte das Spiel gegen Hoffmann gewinnen können, aber das hätte ich auch gegen Ziegler.
Da waren wir beide zu überhastet, haben falsche Entscheidungen getroffen und unsere Gegner im Spiel immer stärker gemacht.
Bei Olli warten wir alle, dass der Schalter irgendwann mal „Klick!“ macht.
Vielleicht sagen wir ihm im nächsten Spiel, dass es nur Training ist, da läuft es nämlich besser….

8:10 hatte eine Wahrscheinlichkeit von knapp über 1%.

Wir haben somit bewiesen, dass die LPZ Berechnung wirklich nur ein grober Ansatzpunkt zur Spielstärke sein kann.
Wenn man in der Kreisunion eine Saison lang aufs Maul bekommen hat, wie wir, und gegen einen Gegner spielt, der in einer anderen Liga fast alles gewann, sind diese Werte eher nebensächlich.
Wir haben uns am Anfang dennoch nicht viel erhofft, wussten aber das es knapper wird, als die Wahrscheinlichkeit voraussagt. Aber so knapp?
Der Unwahrscheinlichkeitsdrive aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ war unser Freund, ich habe nur keinen Wal gesehen…
Meine Antwort? 42! Macht´s gut,  und danke für den Fisch!

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

Verdammt enge Kiste [SVT2 vs. TSV 1913 Kühren 2 10:6]

Hallo zusammen,

ich möchte euch heute zunächst auf eine Zeitreise mitnehmen.
Emsland, 1997, Schützenfest.
Entweder das Schützenfest in Emmeln, in Altenberge, in Alt-Haren oder in Rütenmoor. Waren alle gut, war ich überall.
In jungen Jahren zog meine Clique die ganze Nacht über die Felder, wir haben Cognac-Cola bzw. Omas-Schoko-Geheimnis getrunken und gefeiert. Am nächsten Tag stand man auf, hat sich kurz geschüttelt und war SOFORT wieder fit.
Alles Punkte, die heute nicht mehr drin sind…
Damals begab es sich aber auch, dass eine junge Frau über die Festplätze schlich, auf der Suche nach männlicher Beute.
Ihr Name? Vergessen! Ihr Alter? Vergessen! Ihr Gesicht? Zum Vergessen!
Was mir aber in Erinnerung blieb, ist die viel zu knappe Leggins, in die sie sich jedesmal reinpresste und somit ihre vier Buchstaben aussahen, wie ein ganzes Alphabet. Kleine Kinder, Betrunkene und Leggins sagen immer die Wahrheit!

Und die Wahrheit ist: Dies war die engste Kiste, die ich bisher kannte. Bis gestern!

Die Story:
Olli und Richard fanden nicht ins Spiel und verloren 1:3.
Marc und ich hatten wieder eine 2:0 Führung in einen fünften Satz drehen lassen.
Bei 9:9 im Entscheidungssatz konnte ich aber zwei Aufschläge setzen, die der Gegner nicht übers Netz brachte. 3:2

1:1

In Runde 1 passierte Richard das, was ihn den ganzen Abend „beglitten“ hat. Er verlor die Konzentration und somit auch das Spiel, obwohl er der bessere Spieler war. 1:3 gegen Lutz.
Marc hatte aus dem Doppel gelernt und bog ein 0:2 in einen Fünfsatzsieg gegen Däbritz.
Mit jedem Satz wurde er sicherer.
Olli hatte wieder ein enges Spiel, aber am Ende zu wenig Antworten. 1:3 gegen Dreilich.
Ich schloß die Runde gegen Stephan ab, musste mich kurz ans Einzel gewöhnen, aber am Ende ein 3:1

3:3

Runde 2 war noch knapper.
Richard wieder besser, wieder zu viele Konzentrationsfehler, wieder 1:3, diesmal gegen Dreilich.
Olli im 5-Satz-Krimi, wobei der fünfte Satz, der deutlichste war. 3:2 gegen Däbritz. Da ist der Einzelsieg!
Marc lernte im Laufe des Abends seinen neuen Belag und die Möglichkeiten lieben.  3:1 gegen Stephan.
Ich gegen Lutz und eigentlich war das Spiel schon verloren. Mehrere Matchbälle gegen mich in Satz 4 und 5, aber beide noch mit 12:10 gedreht. Nerven wie Drahtseile. Mann, war ich laut……

6:4

Runde 3 wurde von Olli gegen Lutz eröffnet, der leider keine Chance hatte, seinen Sieg zu wiederholen. 0:3
Marc, mittlerweile sicher und konstant, 3:0  gegen Dreilich.
Die Resthormone führten bei mir dazu, dass ich mich wieder kurz schütteln musste und nach einem verschenkten ersten Satz das Ding mit 3:1 gegen Däbrich gewann.
Richard wieder (copy und paste) besser und unkonzentrierter. 2:3 gegen Stephan

8:6

In der letzten Runde kämpfte Marc gegen Lutz und es soll ein taktisch sehr kluges Spiel von ihm gewesen sein. Knapp aber zu 100% verdient 3:2.
Ich kämpfte am Nebentisch gegen Dreilich und meine Fresse, was für ein Spiel.
Zweimal 12:10, also 2:0 vorne.
Dann Kopf aus und fehlendes Händchen. 8:11 & 10:12.
Der fünfte Satz war eigentlich auch schon weg, aber bei 5:9 dachte ich mir „Jetzt ist auch egal! Auszeit ist was für Warmduscher!“
In die Verlängerung gerettet, Mätchbälle erneut abgewehrt und 13:11 gewonnen.
Ich war noch lauter, als gegen Lutz….

10:6

Fazit:
So richtig begreifen, was da gestern passiert ist, kann ich immer noch nicht. Es waren viele knappe Spiele und ein echt harter Kampf. Letztendlich hätte es auch Unentschieden oder mit einem Sieg für Kühren ausgehen können.
Sätze 36:33 für uns.
Bälle sogar 631 : 642
Kühren hat an dem Abend 11 Punkte mehr gemacht als wir…
Nur als Beispiel sind meine 23 Sätze (inkl. Doppel) benannt.
9 habe ich davon mit nur 2 Punkten Abstand gewonnen, 4 verloren.
Also 13 von 23 knapper als knapp.
9 von 23 nervenstark beendet.
Insgesamt führte die Sicherheit von Marc, der Sieg von Olli und mein Kampfgeist und Glück (!) aber dazu, dass wir 10:6 gewannen und die Halle von männlichen Hormonen und Duftstoffen geschwängert war.

Genau das hatte sich die Dame im Emsland damals auch gewünscht.

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

SVT1 vs. TTC Colditz

Vergangenen Samstag traten wir zum zweiten Punktspiel in der 2. Bezirksliga an. Zu Gast waren dieses Mal die Sportfreunde aus Colditz. In den Doppeln konnten nur Karsten und Martin überzeugen. Dietmar und Robert fanden ebenso keinen Rhythmus wie Franz und Florian.

1:2

Oben ging es dann im Gleichschritt bis in den Entscheidungssatz. Bei Martin war es ein von taktischen Zügen geprägtes Spiel. Immer wieder schupfen, dann kontern. So lange man den Herrn Leuschel laufen lässt hat man zeit! 🙂 Im fünften Satz zog Martin dann auch mal ein paar Topspins. 3:2! Karsten am Nebentisch verlor nach zu vielen kleinen Fehlern. 2:3 für Gläser. Dietmar hatte mit Kreutzahler keinen minderschweren Gegner. Mit den Schüssen zur richtigen Zeit und Geduld konnte er da Spiel 3:2 nach Hause bringen. Bei Franz und Robert fehlt es zur Zeit einfach an Konstanz und Ballsicherheit. 1:3 gegen Dietrich und 0:3 gegen Arnold. Florian bezwang Gaudlitz mit 3:1 und verkürzte zum 4:5.

Karsten und Martin hatten mit dem jeweiligen anderen Colditzer weniger Mühen. 3:0 und 3:1. Somit trennten nur noch 2Punkte vom Unentschieden. Dietmar konnte gegen Dietrich nicht viel ausrichten. Immer besser fand der Colditzer ins Spiel. Somit lag die Hoffnung auf der unteren Hälfte. Sowohl Franz, als auch Robert hatten es auf dem Schläger. Aber leider zeigte sich auch hier das oben angemerkte. Beide 2:3. Florian gab zum Abschluss noch mal alles. Es reichte aber nicht. 1:3.

Das 6:9 ist bitter. Leicht hätte es auch anders herum ausgehen können. Aber wir lassen den Kopf oben und schauen mal was gegen die Delitzscher am Samstag passiert. Hier sind wir aber krasser Außenseiter. Also nichts zu verlieren!

Tresi…Gooo!

 

 

Backstreet´s back, allright! [SVT2 vs. Borsdorf3 10:3]

Hallo zusammen,

bevor wir nun ab dem 10.10.2018 wöchentlich Punktspiele haben, wollte ich noch von unserem ersten Spiel am 11.09.2018 in / gegen Borsdorf 3 berichten.

Zuerst muss man die borsdorfer Sportsfreunde zu einer wirklich schönen und großen Arena beglückwünschen.  Sehr schönes Gelände, nur der außen aufgemalte Tischtennisschläger hat die falsche Farbe! Ein Protest von uns war aber nicht notwendig, wir gewannen 10:3.

Die Story:

Beide Doppel wurden mit 3:2 gewonnen.
Marc und ich führten sogar 2:0, ließen dann aber nach, oder waren uns zu sicher.
Aber am Ende kackt die Ente!
Richard und Olli drehten sogar ein 1:2.
Souverän gucken und leicht federnd vom Tisch gehen….
2:0

Runde 1 ist schnell  erzählt, da alle Spiele sehr eindeutig waren.
Marc und ich konnten uns gegen Meinert bzw. Gierich mit 3:0 durchsetzen.
Richard zeigte eine ganz starke Leistung und putzte Pudmensky ebenfalls mit 3:0 vom Tisch.
Olli hatte leider mit 0:3 gegen B. Morawe das Nachsehen.
5:1

Runde zwei startete ähnlich konsequent.
Richard und ich 3:0 gegen Gierich bzw. Meinert.
Marc kämpfte wie ein junger Löwe (mit Asthma) gewann aber dennoch verdient mit 3:2 gegen B. Morawe.
Olli hatte gegen Pudmensky ein paar starke Bälle, am Ende aber dennoch ein 1:3.
8:2

Runde 3 ist dann schon das Ende vom Lied.
Marc siegte locker 3:0 gegen Meinert.
Ich verlor gegen Pudmensky durch akuten Konzentrationsverlust 1:3
Richard krönte seine Leistung mit einem ungefährdeten 3:0 gegen B. Morawe
10:3

Fazit:

We are back und in der Liga gut angekommen.
Marcs
Noppe kann ein Freund sein, auch wenn alle, die ihn kennen, erstmal lachen.
Olli bekommt seine Chancen. Wenn das Spiel noch weiter gegangen wäre, hätte auch er Punkte gemacht.
Ich muss aufpassen, dass ich bei Spielern, die noch krummer spielen als ich, einfach konzentriert bleibe.
Und Richard?
R… steht für die schnellen Reaktionen.
I… steht für den Instinkt den er hatte.
C…  steht für irgendwas mit C, was dazu führte, dass er alle Spiele gewann.
H… für sein feines Händchen.
A… steht für die gefährlichen Aufschläge.
R… steht immer noch für seine Reaktionen.
D… steht Dafür Das ich ihn nicht beim Training sehen will. Die Form soll beibehalten werden.

 

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

PS
Als ich noch im Urlaub war wurde die erste Pokalrunde von Marc, Olli und Richard ebenfalls erfolgreich überstanden, so dass wir bald die Zwischenrunde spielen dürfen.
Hier ist es aber wie bei Bigfoot. Keine bewegten Bilder, nur ein altes Schriftstück mit Ergebnissen und Zahlen. Hierzu also kein Bericht. Ich möchte mir kein Märchen ausdenken, auch wenn es mit Sicherheit märchenhaft war.

Der Leuchtturm, der Flummi und der Techniker.

Hallo zusammen,

bevor ich wieder in gewohnter Art und Weise über die zweite Mannschaft schreiben werde, (ja, wir hatten schon ein Sieg ähhh… Spiel) möchte ich zum „Warmwerden“ über unsere Schülermannschaft schreiben.

Am 29.09.2018 durfte ich unsere drei Nachwuchskräfte Leon, Nico und Christian im Heimspiel gegen TTV Chemie Böhlen betreuen.

Eines vorweg:
Die Begriffe in der Überschrift beschreiben die drei Gegner und sollen nicht abwertend oder ironisch verstanden werden. Vielmehr soll aufgezeigt werden, was bei uns noch fehlte, da die Partie mit 1:9 verloren ging.

Runde 1:

Leon hatte das Spiel eigentlich schon in der Tasche, musste nur noch die Schleife binden und es sich selbst ein Geschenk machen. Aber trotz mehrerer Matchbälle wurde das Spiel noch abgegeben.
Neumann (= Flummi) hat in der entscheidenden Phase seinen „Gummibärensaft“ gefunden und sprang erfolgreich von Ball zu Ball.
2:3

Auch Nico schnuppert nicht nur am Sieg. Seine Nase war so nah dran, dass der Sieg olfaktorisch sicher war (wer den Begriff nicht kennt googeln oder „Das Parfüm“ lesen!).
Aber auch hier hatte sein Gegner Müller (= Leuchtturm) passende Antworten und nutze seinen Größenvorteil und die höhere Reichweite klug aus.
2:3

Christian hatte es mit dem, meiner Meinung nach, stärksten Gegner zu tun. Berghammer (=Techniker) wirkte für sein Alter schon sehr sicher und variantenreich
0:3

Das anschließende Doppel wurde von Böhlen (Flummi & Techniker) dominiert, so das Leon und Christian nie ins Spiel fanden.
0:3

In Runde 2 hatte es Nico mit dem Flummi zu tun und auch hier verdammt knapp und am Ende etwas fehlende Konzentration. Wieder 5 Sätze mit dem besseren Ende für den Gegner.
2:3

Leon durfte gegen den Techniker spielen und wurde von der sicheren Spielweise vor eine schwere Aufgabe gestellt.
0:3

Christian kämpfte gegen den Leuchtturm und hatte in jedem Satz mindestens eine Chance. Leider gingen die knappen Sätze aber dann doch an den „Langen“.
1:3

„Last Round“ und Nico gegen den Techniker, der sich im dritten Spiel seiner Sache sehr sicher war und sich auch keine Blöße gab.
0:3

Christian konnte gegen den Flummi gut mithalten, hatte aber auch hier wieder die knappen Sätze gegen sich um musste somit dem Gegner den Vortritt lassen.
1:3

Im letzten Spiel sicherte uns aber dann Leon den Ehrenpunkt gegen den Leuchtturm. Auch hier knapp, aber diesmal mit dem besseren Ende für uns
3:1

Am Ende ein verdientes 9:1 für Böhlen. Es waren knappe Spiele dabei, so das 2 bis 3 Punkte mehr möglich gewesen wären, aber noch nicht mehr.

NOCH!

Ich habe bei allen Potential gesehen!

Leon ist derjenige, der die tödlichsten Bälle spielen kann.
Wenn er trifft und seine Vorhand passend einsetzt sind dies sichere Punkte. Er muss nur noch etwas ruhiger werden und in knappen Situationen nicht versuchen, jeden Ball zu töten.

Nico ist der sicherste Spieler der Mannschaft.
Je länger Ballwechsel ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er den Punkt holt. Zusätzlich hat er bei vielen Gegnern einen Größenvorteil, den er ausnutzen sollte.
Nico muss lernen, dass es mindestens genauso toll ist, wenn der Gegner an einem verzweifelt und Fehler macht , als selber den Punkt zu machen.

Christian hat meiner Meinung nach das beste Ballgefühl.
Sehr variantenreich. Mal nah am Tisch, mal Halbdistanz. Mal kurz und flach, mal lang und hoch.
Hier sehe ich Möglichkeiten, wenn man  sich auf ein paar Kernschläge konzentriert und diese dann mit ein paar Überraschungen im Ballwechsel garniert.

Als dies führt mich dazu, dass ich die drei mit Sicherheit nochmals begleiten  werde und über die Entwicklung berichten werde.
Schließlich soll es ja bald heißen „Die Peitsche (=Leon), die Mauer (=Nico) und das Händchen (=Christian)“

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon