Gruß zum Jahreswechsel

Tischtennis.

Man liebt oder man hasst es.
Meistens beides zugleich.
Ein Sport für Verrückte.
Ein Sport mit Herz, Charme und verdammt viel Wut.
Die Seele eines Tischtennisspielers…
diese ist entweder rosarot oder tiefschwarz.
Meistens beides zugleich.

Ob das alles so für einen persönlich zutrifft, mag jeder für sich entscheiden.

Ich möchte Danke sagen, allen die sich im vergangenen Jahr für unseren Sport eingesetzt haben – jeden Einzelnen unserer Abteilung, den Eltern und allen „Verrückten“ die mit uns zu tun haben.

Ein persönlicher Höhepunkt für mich im letzten Jahr  (vielleicht der letzten 20 Jahre – ja solange gibt es uns)  war die Hochzeit von Sylvia und Martin.

Und so wünsche ich uns allen besinnliche Feiertage, Zeit zu Reflektieren für die persönlichen Höhepunkte, Gesundheit und einen guten Rutsch.

Der nächste Ball ist dann wieder der Wichtigste.

Euer Helmut Peuckert

Zum ersten, zum zweiten, zum dritten. Verkackt! [SVT2 vs Fremdiswalde2 6:10]

Hallo zusammen,

Magnus Machernus hatte die Schnauze voll.
Seine römische Legion wurde in das eigentlich ruhige Gallien verlegt.
„Geh hin!“ haben sie gesagt. „Du wirst Spaß haben!“ haben sie gesagt.
Die Wahrheit sah komplett anders aus.
Immer wieder wurde er auf Patrouille, in der Mittagspause, beim Spaziergang oder auf dem Klo von den wilden Galliern überfallen und ohne Begründung verprügelt.
Immer und immer wieder kam der kleine Blonde mit Flügelmütze, der dicke Ed Sheeran in Badehose, der alte, grummelige Waldkauz, der viel zu laute Chef, der überall hingetragen wurde und sogar ein debiler Fischhändler vorbei und verprügelten unseren braven Legionär.
Bei Jupiter! Bei Caesar! Das muss sich ändern!
Als es eine Möglichkeit gab nach Germanien versetzt zu werden nutze unser Legionär dies sofort aus.
Bier statt Wein! Sumpf statt Küste! Vollbart statt Schenkelbürste! Jawoll!
Die Geschichte zeigt aber, dass ihm und seinen Nachkommen das Pech treu blieb und es immer wieder Gegner gab, gegen die kein Kraut gewachsen ist

Die Story

Ich spielte mit Harald Doppel, der uns in Abwesenheit von Marc unterstützte. So wirklich kamen wir aber nicht rein und es war schnell vorbei. 0:3
Anders bei Olli und Richard. Beide spielten (meiner Meinung nach) ihr bisher bestes Doppel und gewannen 3:1.

1:1

In Runde 1 konnte dann leider Olli gegen Schmidt (1:3), Richard gegen Glaser (2:3) und Harald gegen Liebelt (0:3) nichts ausrichten.
Ich konnte mit sehr viel Glück und abgewehrten Matchbällen noch 3:2 gegen Paitz gewinnen.

2:4

In Runde 2 stach dann unser Joker zum ersten mal. Harald konnte den noch leicht frustrierten Paitz ebenfalls mit 3:2 besiegen. Stark!
Olli und Richard konnten leider mit 2:3 gegen Liebelt bzw. 1:3 gegen Schmidt nicht punkten.
Mein Spiel gegen Glaser lief dafür reibungslos (3:1) und die Runde war somit ausgeglichen

4:6

Während in Runde 2 unser Joker nur stach, fiel er in Runde 3 in den Topf mit Zaubertrank.
Harald gewann 3:2 gegen Schmidt.
Leider hatte der Rest von uns keinen Durst, war auf Trennkost oder abstinent.
Richard 1:3 gegen Paitz, Olli 1:3 gegen Glaser und ich 0:3 gegen Liebelt guckten in die Röhre.
Ave Machern, morituri te salutant!

5:9

Ich konnte mit meinem 3:1 Sieg gegen Schmidt das Unausweichliche nur herauszögern.
Richard musste dann Paitz zum 3:1 Sieg gratulieren.

6:10

Es war in dieser Saison das dritte mal, dass wir gegen Fremdiswalde gespielt haben und es war die dritte Niederlage für uns.
Egal ob Kreisliga oder Kreispokal, gegen diese Gallier ist unser Römerblut sofort am Kochen und somit ohne Chance.
Alea iacta est….

Doppel 1:1
Harald 2:1 (DANKE!!)
Richard 0:4
Olli 0:3
Ich 3:1

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

Susanne, die Heilige [SVT2 vs. Borsdorf3 10:8]

Hallo zusammen!

Sonntag, 09:30 Uhr. Man liegt noch mollig in der Falle, ist froh nicht auf Arbeit zu müssen und mit etwas Glück liegt noch ein bekannter Körper neben einem. Man denkt nach, was man heute alles nicht macht.

Telefonieren? Nur wenns sein muss!
Kochen? Tiefkühlpizza geht auch!
Körperpflege? Der Umwelt zu Liebe!

Und während man so denkt, klingelt es an der Tür. „Verdammt!“
Bademantel drübber, zubinden nicht vergessen und hinschlurfen.
Tür auf!
„Hallo! Mein Name ist Ältester Nicklas. Ich freue mich sie zu treffen und möchte mit ihnen gerne über unseren Schöpfer sprechen. Lassen sie uns gemeinsam die Geschichte anschauen und die Wahrheit im Buch der Mormonen finden. Hier ist alles was sie schon immer…….“
RUMMMS!
Tür zu!!
Kurz schütteln und zurückschlurfen. Kaffee wäre nicht verkehrt.
Mormonen? Zeugen Jehovas? Veganer? Muslime?
Seit dem 23.01.2019 gibt es für mich nur noch eine Religion. Nämlich die, wo es echte Heilige gibt!

Die Story

Marc und ich mussten uns im Doppel noch „wachspielen. Aus einem 0:2 konnten wir zwar ein 2:2 machen, aber am Ende unterlagen wir Pudmensky und B. Morawe mit 2:3
Olli und Susi im „pittschen Doppel“ konnten 3:0 gegen M. Morawe und Watzke ohne Probleme gewinnen.

1:1

In Runde 1 musste Familie Pitt aber jeweils mit 1:3 die Spiele abgeben.
Susi gegen B. Morawe, Olli gegen Pudmensky.
Marc und ich konnten dafür jeweils 3:0 gegen M. Morawe bzw. Watzke gewinnen.

3:3

Olli musste nun B. Morawe mit 1:3 den Vortritt lassen, aber Susi konnte ohne zu schwitzen mit 3:0 gegen M. Morawe gewinnen.
Pitt vs. Morawe und Pitt vs. Morawe… Ich bin so froh, dass wir nicht durcheinander gekommen sind!
Ich konnte gegen Pudmensky nur bedingt aufspielen, da er wusste, was gegen mich zu tun ist. 0:3
Marc aber gewohnt sicher 3:0 gegen Watzke

5:5

Runde 3 war dann die (Vor)entscheidung.
Leider musste Susi jetzt Pudemsky zum Sieg gratulieren, aber Marc (3:1 gegen B.Morawe), Olli (3:1 gegen Watzke) und ich 3:0 gegen M. Morawe) konnten sicher gewinnen.

8:6

Sagte ich Vorentscheidung?
Ich sach mal so „War knapp!“
Marc konnte Pudmensky den letzten Nerv rauben und gewann nach Frustbällen des Gegners 3:1
Ich musste B. Morawe gewinnen lassen, da ihm erzählt wurde, was er tun muss. 1:3
Olli konnte es sicher machen, musste aber unverständlich  und unnötig M. Morawe zum 3:2 Sieg gratulieren.
Der Pitt ist tot, lange lebe die Pitt!
Susi rettete uns im letzten Spiel des Abend den Sieg mit 3:1 gegen Watzke.
Und mit retten meine ich, dass sie sicher, kaltschnäuzig und strategisch spielte.
Gebete waren nicht notwendig.

10:8

Doppel 1:1
Marc 4:0
Olli 1:3
Ich 2:2
Susi 2:2

Ich bedanke mich bei „Le Saint Susanne“.
Es war schon beeindruckend, wie sie in der ungewohnten Liga spielte und sich nicht von Namen und Spielweisen beeindrucken ließ.
Selbst die Gegner waren davon beeindruckt und gratulierten ihr zur Leistung.
Man muss zwar Wunder vollbringen um offiziell heiliggesprochen zu werden, aber alle haben klein angefangen. Für Olli, Marc und mich war das ein erster Anfang!

DANKE!

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

Lasst mich Arzt, ich bin durch! [TSV Kühren 2 vs. SVT2 10:3]

Hallo zusammen,

der Fall wird tief, der Aufprall hart und sehr schmerzhaft. Es wird Gelächter geben und niemand wird mit mir sprechen, geschweige denn Tischtennis spielen wollen, aber was bin ich doch für eine geile Sau!
Ich würde mich aktuell gerne selber klonen, um einfach mal der Welt zu zeigen, welche vorzügliche Ansammlung von DNA hier durchs Leben wandert, Leuten hilft, einfach fantastisch aussieht und zusätzlich noch Tischtennis spielen kann. Perfektion auf 2,5 Beinen!
Klonen ist allerdings ein schwieriges Thema.
Sehr viel Schreibkram, Finanzierungen und Erklärungen, medizinische Untersuchungen und einfach der Fakt, dass ich dann nicht mehr alleine in der Welt stehe, führen dazu, dass es nicht möglich sein wird.
(auch wenn ich die DNA-Reproduktion in meinen Teenager-Jahren aufs äußerste maximiert wurde….)

Wieso dies Übermaß an Selbstwusstsein?

Die Story

Ich konnte mich im Doppel gegen Mark und Lutz und Dreilich erfolgreich durchsetzen. 3:0. Man war das (also ich) gut!
Olli und Richard verloren 2:3 gegen Stephan und Däberitz. War eigentlich nicht notwendig, wurde aber durchgezogen.

1:1

In Runde 1 unterlagen dann Marc dem Sportsfreund Dreilich mit 1:3. Richard musste Lutz mit 1:3 den Vorzug lassen und Olli hatte mit 0:3 gegen Däberitz keine Chance.
Aber es gab ihn! The one and only! Der Fels in der Brandung! Ein ganzer Kerl, dank Chappi!
Ich gewann 3:0 gegen Stephan. War das gut, Keule!
Wenn ich damals bei den 300 Griechen gewesen wäre, wir hätten Xerxes und seinen Persern aber mal so richtig gezeigt, wo der Frosch seine Locken hat.

2:4

In Runde 2 waren die Ergebnisse identisch.
Olli 1:3 gegen Lutz, Richard 2:3 gegen Stephan, Marc 0:3 gegen Däberitz.
Also musste wieder ich, wie damals in der Französischen Revolution, die Fahne aufs Feld führen, über das  durch Blut getränkte Feld wandern und unsere Ehre hochhalten. 3:1 gegen Dreilich.

3:7

In Runde 3 kamen dann die Einschläge zu nah. Mein Körper war fertig und ich konnte die Last die gesamte Mannschaft tragen zu müssen nicht weiter stemmen. 0:3 gegen Lutz. Alle spielten gegen mich. Auch der 6-Millionen-Dollar-Mann hätte da aufgegeben. 1 gegen 7….
Marc und Richard blieben sich dazu im Gegensatz treu und unterlagen Stephan mit 1:3 bzw. Däberitz mit 0:3

3:10

Hochgerechnet hätten wir mit 4 „Gordons“ gewonnen.
Hochgerechnet wären wir mit 4 „Gordons“ Tabellenerster.
Hochgerechnet hatte ich ein Selbstbewusstsein von hier bis Meppen.
Das ich das letzte Spiel verloren habe lag einzig daran, dass sonst keiner Punkte holte. Das brach meine Motivation. Schämt euch und nicht nur dafür!

Gordon: 2,5 :1
Rest: 0,5 :9

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

PS
Es ist jetzt schon bekannt, wie es in weiteren Spielen um mich und Marc, Richard und Olli stand.
Ich sage mal so…
Der anfangs angesprochene Aufprall wird in den nächsten Berichten sehr schmerzhaft für mich.
In meinen Adern fließt halt doch nur normales Blut, ich  kann Wasser nicht in Wein, aber Pipi verwandeln…
War es mir aber trotzdem wert! 🙂

Komplett überflüssig…. [SVT Jugend vs. Mörtitz 13:1]

Hallo zusammen,

 

jeder kennt diese Situationen.
Man ist anwesend, sieht blendend aus, fühlt sich in Ordnung, aber man weiß genau, dass man überflüssig ist.
Beispielsweise der 60.te Geburtstag der Großtante.
Man kennt niemanden, aber wirklich jeder kommt vorbei, kneift dir in die Wange und sagt wie groß, oder dick, oder hübsch man doch geworden ist.
Oder das Blind Date, wo in der Lokalität die Tür aufgeht und man nur denkt:
„Meine Güte! Bitte nicht die! Das eine kann ich mit der nicht, das andere will ich nicht!“
Sie setzt sich trotzdem lächelnd zu dir…
Mein absoluter Favorit war aber eine Prüfung im Studium.
Thema :„Physikalische Chemie“!
Der Schein war nicht mehr notwendig, die Vorlesung selten besucht, der Dozent in seiner eigenen Welt und die mündliche Prüfung überflüssig.
Allein der Name… Physikalische Chemie, warum nicht gleich Sportliches Deutsch, Künstlerische Mathematik oder Biologische Religion.
Ich war da, sah blendend aus, fühlte mich in Ordung, war aber überflüssig.

Dieses Highlight wurde nun aber am 12.01. nochmals übertrumpft.

Die Story:

Julie und Susi waren sofort am Tisch und siegten ohne Probleme. 3:0
Matti und Stephanie verschenkten den ersten Satz unnötig, aber dann war es ganz souverän. 3:1
Ich fühlte schon etwas Müdigkeit in mir hochsteigen

2:0

Die erste Runde war dann sehr schnell vorbei. Susi 3:0, Matti 3:0, Julie 3:0 & Stefanie 3:1
Alle Spiele waren kurz und wurden schmerzlos (für die Gegner schmerzhaft) von uns dominiert.
Ich lehnte mich zurück, trank meinen Kaffee und spielte mit dem Kugelschreiber.
(Mine rein, Mine raus, Mine rein, Mine raus,…)

6:0

Runde 3 hatte dann den einzigen, nicht notwendigen Makel.
Während Susi erneut mit 3:0 gewann, Julie komplett abgebrüht 3:0 siegte und Stefanie, kalt wie eine Hundeschnauze 3:1 gewann, musste Matti eine 2:0 Führung doch noch mit 2:3 abgeben.
Dies nehme ich aber auf meine Kappe! Ich war kurz vor der REM-Phase und konnte somit meine Ideen nur leicht verschlafen anbringen. Die mögliche Auszeit haben wir beide verpennt.

9:1

Runde 3 dann wieder wie gewohnt, ich konnte über Gott und die Welt nachdenken.
Julie 3:1 („Ist das Bügeleisen aus?“), Susi 3:0 („Was gibt’s heute zu essen?“), Matti 3:0 („Nächste Woche Zahnarzt. Nicht vergessen!) & Stephanie 3:1 (Fenster putzen, könnte ich auch mal wieder“)

13:1

Zack, vorbei!
Es war sehr entspannt, sehr ruhig und komplett souverän.
Auch wenn ich nicht viel zu tun hatte, machte es mir Spaß der Jugend zu helfen und mit manchen Kommentaren den Sieg zu sichern.

Susi ist eine sehr komplette Spielerin.
Wenn sie ihren Druck auf den Tisch bekommt und den entscheidenden Ball spielt, ist kaum ein Kraut  gegen sie gewachsen. Vor allem versucht sie nicht jeden Ball zu töten. Sie weiß, dass Vorbereitung manchmal wichtiger ist, als der sofortige Genickbruch des Gegners. Tischtennis ist wie Rache und wird kalt serviert.
Aufpassen muss sie bei Gegner, die „krumm“ spielen, das kommt aber mit mehr Erfahrung.

Julie ist unsere Energiekanone.
Einmal im Spiel lässt sie sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und zieht ihren Stiefel durch. Sicher aus der Halbdistanz mit Schnitt oder druckvoll am Tisch. Beides wird von ihr beherrscht und sie bewegt sich im Spiel mehr, als einige Spieler aus den Herrenmannschaften. Manchmal ist ihr Kopf aber schon drei Ballwechsel weiter und sie setzt sich selber unter etwas Druck, dies wird aber von ihr sofort erkannt und geändert.

Matti ist der Techniker. Von ihm sieht man manchmal Bälle, die zeigen welch Ballgefühl er hat. Sieht manchmal etwas schräg und unbeholfen aus, ist aber so gewollt und in der Klasse, in dem Alter, ist das für die Gegner oft frustrierend und führt zu Fehlern. Wenn er das beibehält, verfeinert und noch mehr Variationen beherrscht, kann das auch in älteren Spielklassen zu Siegen führen.

Stephanie blockt die Gegner eiskalt weg und nutzt dabei den Vorteil ihrer Körpergröße.
Auch hier erkennt man ein großes Ballgefühl und kleinere Fehler führen nicht zu Panikattacken. Die Gegner bekommen eher eine Zerrung im Arm und verzweifeln an der großen Wand. Auch hier ist die zukünftige Spielweise schon definiert und sollte einfach noch mit etwas Variationen angereichert werden.

Ich für meinen Teil saß, nickte, applaudierte, kommentierte, trank, schlief, bewegte mich kaum, ging aufs Klo und genoss den Tag. Also doch wie im Studium! (nur etwas älter und dicker….)

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

Der Trend macht Hoffnung! SVT3 im Aufwind?

Nachdem die 3. Mannschaft unverhofft schlecht in die Rückrunde gestartet war, keimt nun wieder Hoffnung, den Klassenerhalt sportlich erreichen zu können. Der Spielplan sieht in der Alles entscheidenden Rückrunde zunächst 5 Auswärtseinsätze vor, bevor die letzten 4 Partien daheim ausgetragen werden können. Die ersten beiden Auswärtsgegner hätten wir vor der Saison als bezwingbar eingeschätzt. Inzwischen mussten wir aber erkennen, dass sowohl Bennewitz als auch die 2. aus Otterwisch einen Tick stärker als wir sind. Mit dem Spiel bei der 2. von Ammelshain begann somit für uns endgültig die Zeit der Endspiele. Mit dieser Gewissheit und der Absicht, 2 Punkte zu entführen, reisten wir am Montag als Sechser-Mannschaft in Ammelshain an, was unsere Gastgeber ziemlich verwunderte.

Der Plan ging auf und so sah er aus: Wir wollten es so machen wie eine regionale Partei in Bayern. Wir wollten jünger, weiblicher und grüner auftreten. Für die ersten beiden Attribute war Susi mit 2 von 3 gewonnenen Einzeln zuständig. Für das Grüne engagierte ich mich dann ansatzweise als Supporter in entsprechender Bekleidung auf der Bank.

Entschieden wurde das Spiel der 2. Kreisliga A aber an den grünen Tischen durch Tresi’s (vereinzelt in roten Hosen). Während wir in Bestbesetzung antreten konnten, mussten unsere Gastgeber ihren Hinrunden-Besten ersetzen durch Florian Hase. Er konnte zwar nicht punkten gegen uns, hat es aber sowohl im Doppel mit Detlef Lehmann als auch in den Einzeln gegen Helmut, Susi und Horst echt spannend gemacht. Gut für uns, dass es „nur“ spannend blieb. Nachdem uns die Doppel noch keinen Vorteil gebracht hatten, wollten wir in Runde 1 ein Zeichen setzen. Gerd – nach seinem Doppeleinsatz als Betrachter wie ich – fantasierte, es würde danach 5:1 für uns stehen. Am Ende mussten wir zufrieden sein, dass das reale 3:3 noch alle Chancen offen hielt. Horst und Harald waren ihrer Favoritenrolle gerecht geworden, Susi und Helmut waren noch nicht auf Betriebstemperatur. Letzteres änderte sich in Runde 2. Hier konnten alle 4 Tresi‘s auftrumpfen. Hervorzuheben ist dabei Susi, die gegen den unbequemen Linkshänder Wedde „kurzen Prozess“ machte. Mit 7:3 hatten wir nun ein Polster, auf dem man aufbauen – aber nicht sich ausruhen – konnte. Die Vorsicht war ziemlich angebracht, denn Runde 3 war wieder ausgeglichen, und das auch nur, weil Susi gegen Hase nach rasanten Ballwechseln siegreich blieb. Erst im 5. Satz konnte sie sich mit ihrem Ehrgeiz und klug dosiertem Angriffsspiel durchsetzen. Somit waren wir in der komfortablen Situation, dass unsere Nummer 1 Horst im ersten Spiel der letzten Runde gegen den vermeintlichen Außenseiter Hase den fehlenden Siegpunkt holen konnte. So kam es am Ende, zuvor begegnete Horst mehr Gegenwehr als für möglich gehalten. Nicht auszudenken, wenn … und wir nur ein Remis erreicht hätten!

So ging es 10:5 für uns aus, ohne dass dies an den Tischen so deutlich aussah. Nun richten wir den Fokus auf die 6 ausstehenden Spiele, in denen noch 4 Punkte vonnöten sein dürften, um den anvisierten Klassenverbleib zu sichern. Nur gut, dass wir auch dabei auf junge, weibliche und starke Unterstützung bauen können.

Tresi…Gooo!

Scheiß drauf! Grimma ist nur einmal im Jahr [SVT2 vs. TTV Grimma 10:6]

Hallo zusammen,

ÄNDLICH NOHMALE BÄLLE…. ähhh LEUDE!

Heute nehme ich einen Teil der Zusammenfassung mal an den Beginn des Berichtes.
Wir waren froh, als es vorbei war.
Halt wie ein Urlaub mit seinen Kumpels in den Niederungen des Ballermanns.
Man spürt, dass es nicht richtig ist.
Man spürt, dass man sich zu Beginn zum Spaß zwingen muss.
Wenn man dann drin ist laufen Automatismen ab, die nicht schön anzusehen sind, aber man kann es nicht verhindern.
Der Flow ist dein Feind bzw. Freund…

Eimer saufen = Vorhand
Zehn nackte Friseusen singen = Rückhand
Oben ohne tanzen = Kantenball
Die dicke Engländerin anbaggern und ihr den einhändigen BH Öffner anbieten = UNVERZEILICH! HIERFÜR GIBT ES KEINEN VERGLEICH!

Was das Gefühl grundlegend bestärkte ist der Fakt, dass zu Beginn (inkl. Warmspielen) mit unterschiedlichen Bällen (Plastik und Zelluloid) gespielt wurde.
Die Sportsfreunde aus Grimma haben dies nach unserem Hinweis in der ersten Einzelrunde ausgebssert, aber unser war echt wie ein Auftritt von Mickie Krause. Einfach nicht schön.
Olli haben die unterschiedlichen Bälle und Geräusche einen Ohrwurm verpasst, der ihn den ganzen Abend im Kopf blieb.
Er wurde zu Mickie Krause…

Die Story:

Marc und ich spielten mit Abstand unser schlechtestes Doppel der gesamten Hinrunde, trotz bekanntem Zelluloid. Ich kann mich gar nicht mehr an die ganzen Fehler und Unsicherheiten erinnern. 2: 3 gegen Lickschat und Rochan.
Mickie Krause und Richard konnten sich dagegen mit Plaste souverän gegen Stawitzke und Glatz mit 3:1 durchsetzen.

1:1

Runde 1 wurde von Marc mit einem 3:1 gegen Mehlhorn begonnen, ich konnte mich sehr knapp und sehr glücklich mit 3:2 gegen Rochan durchsetzen und Richard gewann 3:1 gegen Lickschat.
Leider musste nur Mickie Stawitzke mit 3:0 den Vortritt lassen.
Das liest sich jetzt aber souveräner als es war. Da waren Bälle dabei, die in keinem Lehrbuch stehen.
Marc war am Fluchen, was bedeutet es läuft nicht.
Ich war ruhig, was bedeutet es läuft nicht,
Richard war beim Friseur, was bedeutet es läuft nicht.
Mickie Krause war mit dem Kopf noch bei den Bällen, was bedeutet es läuft nicht.

4:2

Runde 2 erfüllte dann auch das, was Runde 1 schon andeutete.
Ich wurde von Mehlhorn mit 0:3 vom Tisch genommen.
Marc kämpfte 5 Sätze gegen Stawitzke mit dem besseren Ende für den Gegner.
Mickie Krause war immer noch bei seinen Ohren und nicht am Tisch. 0:3 gegen Stawitzke.
Einzig Richard konnte sich, wenn auch hier mit etwas Glück, 3:2 gegen Rochan durchsetzen.

5:5

Ab Runde 3 war dann Katerbekämpfung angesagt.
Marc 3:1 gegen Rochan, Ich 3:0 gegen Lickschat, Richard 3:2 gegen Stawitzke.
Unser Ohrenmensch Mickie Krause wieder 0:3 (gegen Mehlhorn)

8:6

Runde 4 war dann Katerfrühstück, aber für Grimma!
Marc 3:1 gegen Lickschat.
Ich 3:0 gegen Stawitzke.
Richard war auch schon auf der Siegesstrasse, musste aber nicht mehr nach 2:0 weitermachen

10:6

Fazit:

Doppel 1:1
Marc 3:1
Richard 3:0
Mickie Krause 0:3
Ich 3:1

Wieder einmal ein Ergebnis, das nicht zeigt, wie knapp es eigentlich war.
5 Satz-Spiele für uns, die man auch hätte verlieren können.
Durch die Parallelspiele stand es auch 6:6 und wir guckten uns fragend an.

Die Halle? Vollkommen in Ordnung!
Tische? Vorhanden, bespielbar, schnell und gerade!
Netze? Bis auf Tisch 1 alles zu 100% in Ordnung und da war es nur unten (auf Tischebene) etwas wabbelig.
Bälle? Ganz ehrlich, daran lag es nicht!
Ja, jeder hat sich gewundert, das unterschiedliche Bälle am Anfang genutzt worden sind. Aber Marc und ich haben trotz bekanntem Zelluloid verloren.
Haben wir Grimma (bisher nur ein Unentschieden) unterschätzt? Eigentlich auch nicht!

Ihr merkt ich kann es nicht erklären, deswegen höre ich auch genau hier auf.
Einmal noch nach Hausdorf und dann ist die Hinrunde beendet. Mit einem Sieg dort werden wir auf Tabellenplatz 4 überwintern.
Am Anfang haben wir uns mehr erhofft, aber dieser Tabellenplatz entspricht zu 100% unserer Leistung

Klopf, klopf? Wer ist da? Ein Gastbeitrag! [SVT1 vs. Rackwitz 6:9]

Hallo zusammen,

es gibt Tage, an denen möchte man Teil des Disney-Universums sein.
Einmal wie Dumbo das unmögliche schaffen und als dickes Kind durch die Luft fliegen.
Einmal wie Mogli mit seiner Clique durch die Gegend ziehen und den bösen, gestreiften Nachbarn so richtig den Tag verderben.
Einmal wie Strolch die schärfste Schnalle von der Strasse anmachen und mit ihr „die Nudel“ teilen, aber al dente!

Am 17.11. durfte ich mich bei der ersten Mannschaft ebenfalls als Disney Charakter probieren, aber es hatte leider kein Happy End…

Die Story:

Martin und Karsten erfuhren gleich zu Beginn, dass es kein einfacher Abend wird.
Krumme Bälle der Gegner ergaben Unsicherheiten und ungewohnte Fehler. Aber unser Doppel 1 ist halt auch mal nervenstark. Aus 0:2 wird ein 3:2.
Dietmar und Robert konnten dies leider nicht kopieren und mussten sich klar mit 0:3 geschlagen geben.
Flo und ich („das polnische Doppel“) hatten ein paar gute Reaktionen, aber zu wenig Aktionen. Am Ende 1:3

1:2

Runde 1 wurde von Martin, Karsten und Dietmar mit 3:2 Siegen eingeläutet.
Und genau hier begann die Lautstärke und auch die Diskussionsfreude unserer Gegner mit jedem Ball zu steigen. Quo vadis Rackwitz?
Während Martin noch mit Konzentration sein Spiel gewann und es hier auch kein Gemecker gab, musste Karsten doch ein paar Kommentare von der Gegenseite und auch von Außerhalb hören.
Gut, wer beim Stand von 10:10 im 5.ten Satz die Mutter aller Netzroller spielt, hat es auch verdient einen Spruch zu bekommen, aber es war ja nicht nur einer…
Auch Dietmar brachte seinen Gegner durch den Einsatz seines Materials und seiner Strategie auf die „Wuttreppe“.
Bis hierhin hatte sich somit die Lautstärke der Gegner noch nicht gelohnt, aber der Samen war gesetzt….
Leider mussten Robert (1:3), Florian (1:3) und ich (0:3) die erste Runde auch mit klaren Niederlagen abschließen.
Vereinzelter Applaus und Stampfer von außerhalb sollten die Gegner unterstützen.

4:5  

Und ab jetzt war es Ramba-Zamba!
Nachdem Karsten und Martin ihre Spiele klar mit 3:0 gewinnen konnten mutierte die komplette Gastmannschaft zu einer Rockband.
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts dagegen, wenn man seine Mitspieler motiviert und anfeuert, aber in der Art und Weise war es ungewohnt und teilweise auch etwas komisch.
Netzroller vom Teamkameraden mit „Noch einen!“ zu bewerten ist eine Grenzerfahrung.
Die Nummer 1 von Rackwitz mutierte nun komplett zu Klopfer und stampfte nach jedem Punkt so heftig und schnell auf, dass unser Hallenboden an dieser Stelle immer noch uneben sein muss.
Immer und immer wieder wurde zwischen den Bällen die Sohle aufs Parkett gebracht.
Erstaunlich war nur, wie diese dünnen Beine so einen Lärm machen konnten. Laut Chaostheorie hätte hierdurch ein Erdbeben in China entstehen können.
Zurück zum Spiel.
Dietmar verlor mit Gehörsturz 0:3, Robert mit Tinitus 0:3 und Florian 1:3.
Ich hatte somit die Möglichkeit mit einen Sieg zumindest das Entscheidungsdoppel sichern zu können.
Aber was in den ersten zwei Sätzen dafür sorgte, dass ich den Gegner fast souverän in der Passive hielt, sorgte dafür, dass die nächsten 3 Sätze an ihn gingen.
Wieder zu einseitig („rückhandseitig“) von mir und ohne Varianz.
Natürlich wurde der Sieg und der Weg dahin von Klopfer und seiner Gang lautstark unterstützt. Der Hallenboden schrie vor Qualen.

6:9

Letztendlich eine knappe, aber auch verdiente Niederlage.
Nochmals:
Es lag nicht an der Lautstärke und an den Kommentaren der Gegner, aber es war zumindest kein entspannter Abend. Da lobe ich mir doch lieber die Kreisliga.

„7:5“
Klick_Klack_Klick_Klack_Klick_Klack_*klick*
„Tschuldigung!“
„War der dran? Hab nichts gesehen“
„Hab´s auch nur gehört“
„Echt?“
„Ja“
„Ok“
„Wie stehts?“
„Du zählst“
„Echt?“
„Ich glaube 8:6“
„Nein, 7:7. Weiter gehts!
„Ok“

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

Jugend – SV Fortuna L.-Thekla

In der Ruhe liegt die Kraft und lag das Geheimnis des Erfolgs

Für das Duell unserer gemischten Jugendmannschaft gegen die Jungs von Fortuna Thekla gab es nur ein Motto: Der 2. Saison-Sieg muss her! Der gelang eindrucksvoll mit 10:4, obwohl unsere Punkte-Garantin Susi nicht dabei sein konnte. Aber der Reihe nach: In taktisch analoger Weise wie in Holzhausen, wo gegen ein starkes Team ein Remis gelungen war, stellten wir unsere Doppel auf und lagen damit goldrichtig. Julie und Leon siegten als Doppel 2 souverän und Stephanie gab gemeinsam mit Matti eine erste Kostprobe ihres insbesondere nervlichen Durchhaltevermögens ab. Sie siegten gegen überraschte Kontrahenten im 5. Satz. Damit war die Basis gelegt, eine 2.0 Führung. Über die Zwischenstände 4:2 und 6:4 gelangten wir zur entscheidenden letzten Einzelrunde. Bis dahin hatten Stephanie zweimal, Julie und Matti je einmal sowie Leon noch nicht gepunktet. Die letzte Runde konnte spannender nicht sein und nicht besser für uns laufen. Jede/r von uns siegte; mit Klasse, Ehrgeiz und/oder Köpfchen und trug somit seinen Teil zu dem tollen Endergebnis von 10:4 bei! Im „sportlichen“ Spitzenspiel trumpfte Julie mit sichtbarem Kampfgeist gegen einen wahrlich guten Gegenspieler auf, Leon und Matti erspielten intelligent und diszipliniert ihre Siegpunkte. Die Krönung lieferte an diesem Tag im letzten Spiel Stephanie. Ihr Widersacher musste sich im 5. Satz leicht entnervt und unterschnitt-geschädigt mit 11:9 geschlagen geben. Stephanie blieb äußerlich die Ruhe selbst, zeigte – wie das Resultat belegt – starke Nerven und Returns und am Ende sogar unübersehbare Freude mit ihrem Fazit: So macht Tischtennis richtig Spaß!

Tresi…Gooo!

SVT 3 – 96 Grimma 3

Die Gäste zollten Respekt, gönnten uns aber zu wenig Punkte

Im vorletzten Heimspiel 2018 empfingen die Herren der 3. Mannschaft das adäquate Team von den 96ern aus Grimma. Die gastgeberseitigen Erwartungen waren eher gedämpft. In zahlreichen früheren Vergleichen hatten wir deutlich den Kürzeren gezogen. Heuer konnten wir überraschend lange mithalten und von einem außerplanmäßigen Punktgewinn träumen. Diese Hoffnung nährte zunächst der Ausgang der Doppel-Partien. Wie gewohnt – wenn auch knapp – punkteten Horst und Harald. Beinahe hätten Gerd und Helmut S. für eine Überraschung gesorgt; mussten aber letztlich den Gegnern im Entscheidungssatz den Matchpoint zum 9:11 überlassen. Der erste Einzelpunkt blieb wiederholt Horst vorbehalten, der auch nachfolgend in 3 weiteren Spielen nicht zu bezwingen war. Da auch Gerd und Helmut aus ihren vergleichsweise übersichtlichen Möglichkeiten Zählbares machten, standen am Ende 6 Einzelpunkte zu Buche. In zwei seiner 4 Partien hatte auch Harald gute Chancen zu punkten. Leider stand das Glück heute viel zu oft auf Seiten seiner Gegenüber. Die Mannschaftsleistung gibt jedoch Anlass, dem letzten Spiel der Hinrunde und den Rückspielen ohne Pessimismus entgegen zu sehen. Der Klassenerhalt bleibt eine machbare Zielstellung!

Wie eine böhmische Rhapsodie [SVT2 vs. Colditz3 10:6]

Am 22.11. stand unser Spiel gegen Colditz auf dem Plan und auch wenn ich den Film noch nicht gesehen habe, möchte ich den Spielverlauf anhand meiner früheren Lieblingsband wiedergeben.
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Also….

Wir waren ziemlich „Under Pressure„.
Die Spiele davor haben wir verloren, so dass ich auf der Fahrt nach Colditz dachte „I want to break free!„.
Im Auto lief „Radio Gaga„, also gab´s nur „One Vision

Die Story:

Marc und ich konnten uns relativ unkompliziert mit 3:0 durchsetzen.
Olli und Richard kämpften, mussten sich aber mit 2:3 geschlagen geben. Alles normal! „Don´t stop me now!

1:1

In der ersten Runde konnten Marc und ich unsere Spiele gegen Guhlmann bzw. Welz mit 3:2 knapp aber verdient gewinnen.
Richard nahm Arnold locker mit 3:0 „Headlong“ vom Tisch.
Olli musste Quedenbaum 3:0 den Vortritt lassen. „Play the game

4:2

Runde zwei verlief fast identisch.
Ich konnte 3:1 gegen Guhlmann gewinnen.
Marc zog Quedenbaum mit 3:0 den Zahn. „Another one bites the dust!
Olli unterlag Arnold 0:3
Richard schaffte „The miracle„.
Im 5.ten Satz mit 3:10 zurückliegen und dann noch 12:10 gewinnen. Souverän!

7:3

Anschließend musste Richard aber Quedenbaum 3:0 gewinnen lassen.
Marc schaffte seinen dritten Sieg am Abend mit 3:1 gegen Welz.
Olli, immer noch nicht am Tisch, 0:3.
Ich dachte gegen Arnold „I want it all!
6:10 im 5.ten Satz hinten und am Ende 16:14 für mich. „A kind of magic!

9:5

Die letzte Runde musste dann nicht komplett gespielt werden.
Leider unterlag Marc denkbar knapp mit 2:3 gegen Arnold.
Ich konnte mein letztes Spiel aber mit 3:1 gegen Quedenbaum gewinnen. „Flash!

10:6

Fazit:
The show must go on!
Teilweise sehr nervenstark von uns. Es war jetzt nicht der „Breakthru„, aber endlich mal wieder ein Sieg.

Doppel 1:1
Marc 3:1
Richard 2:1
Olli 0:3
Ich 4:0

Noch zwei Spiele.
Wir werden am Ende der Saison nicht „We are the champions!“ singen, aber Kreisliga? „We will rock you!

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

PS
Ich bin der ersten Mannschaft noch einen Bericht zu meinem Gastspiel gegen Rackwitz schuldig.
Kommt! Klopfer ist noch beim Tierarzt und wird kastriert!

 

Viere Köche verderben den Brei [SVT2 doppelte Niederlage]

Man nehme

250g Mehl
250ml Gemüsebrühe
400g Hähnchenleber
150g Heidelbeeren
2 Vanillestangen
1/2 Zitrone
1 Lorbeerblatt
Tabasco
Salz
Pfeffer

Die Hähnchenleber ungewaschen in den Standmixer, mit Zitrone und Tabasco beträufeln und auf kleinster Stufe 3 Minuten zerhexeln. Dabei vorsichtig das Mehl hinzufügen und zu einem cremigen Teig vermischen.

Diese Creme in eine hohe Pfanne umheben und  mit der Gemüsebrühe auffüllen.
Bei kleiner Hitze langsam einkochen, das Lorbeerblatt und die Vanillestangen bei Bedarf hinzugeben.

Kurz vor dem Servieren noch die Heidelbeeren unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Kann auch gerne noch mit Käse überbacken werden.

Dazu passt hervorragend ein warmes Bier oder 300ml Tequila.

 

Jeder, der nicht aus England stammt, merkt, daß an dem Rezept etwas nicht stimmt. Das Problem sind nicht die Zutaten, sondern die Zubereitung und die Grundidee.

So geht es momentan auch de zweiten Mannschaft.
Wir wissen welchen Sport wir betreiben und wie es geht, aber die letzten zwei Punktspiele wurden unglücklich, aber verdient verloren. Unser Rezept war Mist!

Am 07.11. war Wurzen 5 zu Gast und wir unterlagen 6:10.
Am 14.11. war Einheit Grimma 2 in Machern und wir unterlagen 7:10.

Beide Spiele waren so nicht eingeplant, wir wurden aber vom Gegner überrascht.
Während wir gegen  Wurzen zu viele 5 Satz Spiele verloren, waren wir gegen Grimma einfach zu dumm und naiv.
Die Bilanzen sprechen genau dies aus.

Die Stories:

Doppel:
Marc & Ich in beiden Spielen gewonnen (2:0)
Richard und Olli ausgeglichen (1:1)
Somit sah es nach den Doppeln immer gut aus!

Einzel:
Marc kümmert sich zu sehr um seine Punkte und hat Spiele unnötig verschenkt.
2:2 gegen Wurzen
1:3 gegen Grimma.

Richard war gesundheitlich angeschlagen, ließ sich aber auf Spielereien ein, die unnötig waren
0:3 gegen Wurzen
1:2 gegen Grimma

Olli leider gewohnt unsicher, aber nun mit vereinzelten Siegen.
1:2 gegen Wurzen
1:3 gegen Grimma

Ich habe meine Nervenstärke vom Anfang der Saison verloren und alle knappen Spiele unnötig verschenkt.
2:2 gegen Wurzen
2:2 gegen Grimma

Diese Ergebnisse kannst du  unter ständigem Rühren in den Ausguss schütten….

 

Das Abstiegsgespenst geht noch nicht um, damit wir aber ruhig den Advent genießen können, sollten mindestens 2 der letzten drei Spiele gewonnen werden. Drin ist es allemal.
Kochen alle nur mit Wasser, nur unser Topf war zu klein, hatte ein Loch und war verrostet.

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon

 

Auswertung: 8. Tischtennis Turnier für Nichtaktive

Vergangenen Sonntag (18.11.2018) lud die Abteilung Tischtennis des SV Tresenwald e.V. Machern zur 8. Auflage des Tischtennis Turnier für Nichtaktive. Mit 44 Teilnehmern konnte zwar nicht der Teilnehmerrekord eingestellt werden aber mit 12 Damen, den 30 Herren und den beiden Kindern landeten wir im ordentlichen Mittelfeld der Turniergeschichte. Stolz macht uns die Tatsache, dass die Sportbegeisterten nicht nur aus Machern und dem näheren Umland zu uns kamen, sondern auch immer mehr Sportfreunde aus Leipzig, der Region Zwickau/Plauen und aus Ostsachsen zu uns stoßen. Wir freuen uns auch über die Geschichten die uns die Teilnehmer berichten. Über Familienausflüge nach Machern, die mit der Teilnahme am Turnier einen schönen Abschluss finden. Ein riesen Kompliment auch an diejenigen Teilnehmer, die uns seit dem ersten Jahr treu bleiben und Jahr für Jahr mit viel Freude und natürlich auch Ehrgeiz am Turniergeschehen teilnehmen. Continue reading

Es war einmal…ein Märchenwald in Marienbrunn

[TTV Marienbrunn  vs.  SVT1      536 : 369   (14:1) ]

Liebe Kämpfer1  und Leidensgemeinschaft3  – es ergab sich auf der Heimfahrt der Nichtleipziger in Anbetracht des vermeintlich peinlichen Auftritts, der nach Seelenbalsam und POSITIVEN Überlebensgedanken schrie, wie DAS WETTER WAR ja TOLL –  ein 2. Platz ist AUCH  ok – ALLE waren pünktlich und Gesund geblieben und der weiteren Ergüsse, die ich aus den nachstehenden Gründen für nicht mehr erwähnenswert erachte.                                               

Es waren einmal…

6 mutige, stolze Kämpfer1 (nein nicht Frösche, liebe Sylvia) die verhüllt im Mantel der Bescheidenheit auszogen um gegen den Tabellenzweiten DIE Sensation zu vollbringen.

Es war auch dieser wunderschöne Gedanke, der uns anfangs trug – er war leider ein Trugschluss2, ABER:                                                                                                                                                                                                                              Wir konnten gar nicht gewinnen.                                                                                                                          DENN:                                                                                                                                                                                                                 Logisch widerspruchsfreie Vorstellungen können sich sehr wohl als naturgesetzliche Unmöglichkeiten erweisen. Wir hatten einfach zu viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Elemente der philosophischen Lehre sprachen eindeutig gegen uns.

Factum:

Da waren nicht nur rätselhafte Erscheinungen rund um die Marienbrunner Märchenwiese in uns gefahren; auch Sylvias Rosenküchle hatten schon beim Betrachten einen

betörend schön

betörenden Zauber in uns verbreitet, nein – es kamen auch noch die üblichen Verdächtigen hinzu, wie Wände und Licht in der Halle(viel zu grell), Platten (griffig wie Sandpapier und nicht in Waage), Uhrzeit (nicht unsre), Mannschaft des Gegners viel zu jung für unsere sozial ausgeprägte Spielkultur (mind. 3 Jahre), Fußboden (bedurfte vorheriges Training mit Saugnäpfe an den Schuhen – bereit liegende Lappen waren nicht angefeuchtet, nein – wie sich zu spät herausstellte, sie enthielten Gleitmittel), Ballmarke (was französisches…?!), Platzverhältnisse (für Karsten viel zu eng und für die anderen viel zu klein (Spiel ging immer gleich weiter) und ganz zu schweigen vom persönlichen Befinden und den noch in uns schlummernden zu verarbeitenden Erlebnissen der vergangenen Stunden und Tage.

Aequat causa effectum die Ursache entspricht der Wirkung – siehe auch den kausalen Zusammenhang unterTrugschluss2.

 

…und wenn sie es nicht verspielt haben, dann spielen sie noch heute (Tresi No —-> Tresi Go )

 

1 Martin, Karsten, Franz(0,5), Robert, Florian(0,5) und Dietmar

2 …oder auch Fehlschluss genannt (So bezeichnet man eine Schlussfolgerung, bei der die abgeleitete Aussage  nicht aus den explizit angegebenen oder den implizit angenommenen Voraussetzungen folgt.)

3 LiveTicker

Fremdiswalde, my personal Vietnam [SVT2 vs. Fremdiswalde 2:10]

Ben Summers war 19 Jahre, als „Uncle Sam“ ihn rief.
Er war der zweitgeborene einer mittelständischen Familie.
Sein Vater war als Monteur sehr viel unterwegs und ernährte die Familie.
Seine Mutter war Hausfrau und unterstützte mit kleinen Nebenjobs die Haushaltskasse.
Fiona, seine ältere Schwester, hatte ihre Lehre im Einzelhandel abgeschlossen und lebte drei Straßen weiter in einer kleinen Wohnung.
Er selber hatte sein Leben noch nicht organisiert, hatte aber Wünsche und Träume.
Alles schien in geregelten Bahnen zu verlaufen, aber dann kam der Ruf ins Krisengebiet.

Niemand weiß, was dort mit ihm passierte und was er erleben musste.
Alle die ihn kannten sagten aber nur: “Das ist nicht der Ben, den wir kannten. Er hat sich dort verändert.“
Ben wollte nicht darüber sprechen. Das Erlebte, die Bilder und die bruchstückhaften Erinnerungen führten aber dazu, dass auch ihm bewusst war „Etwas in mir ist zerbrochen…“.

Bei jeder Bestellung „Ente süßsauer“ hatte er ein komisches Gefühl, die Reinigung der Familie Ngyuen betrat er nur noch mit Widerwillen und selbst das Happy End der asiatischen Massage war für ihn nicht mehr ganz so happy gewesen. Unabhängig von der Anwesenheit eines Adamsapfels bei der Masseuse.

Genauso geht es mir mit dem Ort Fremdiswalde!

Schon als wir am 25.10 im Auto saßen kamen die Erinnerung aus der Kreisunion in mir hoch.
Kleine, enge Halle irgendwo im Dschungel, buckeliger Hallenboden und somit schiefe Tische, Plastikbälle und ein Klo quer über den Hof.
Trotz Eigenmotivation war der Kampf für mich schon von Anfang an im Kopf verloren.
Ich mag den Ort, die Halle, die Fahrt, alles dort einfach nicht. Ich schreibe diesen Bericht auch nur mit beiden Mittelfingern!

Dies betrifft aber in keinster Weise die Sportsfreunde aus Fremdiswalde!
Diese sind fair und verstehen Spaß. Könnt ihr nicht einfach umziehen?

Unser gesamtes Bataillon….. Unsere gesamte Mannschaft war mit den dortigen Gegebenheiten überfordert.
Einzig Marc holte im Einzel zwei Punkte. Er verlor zwar auch eines (2:1), aber Richard (0:2), Olli (0:2) Doppel (0:2) und ich (0:3) wurden komplett zerstört.
Ich weiß gar nicht was ich da gespielt habe, aber Tischtennis war das nicht.

Die Reihenfolge war:

  • Ball drüber
  • Ball ins Netz
  • Treffer
  • Ball drüber
  • Ball ins Netz
  • Treffer

Rein mathematisch konnten wir so nix gewinnen.
Das laufende Auto hätte uns auch sofort wieder einpacken können.

Daher heute auch keine Story zu den einzelnen Runden. Ich möchte nicht wieder weinend vor dem PC zusammenbrechen.

Und ich freue mich schon auf den 01.11.2018. Da geht es im Pokal wieder nach Fremdiswalde.
Mein Termin beim Psychiater ist reserviert. Alkohol steht bereit.
All along the watchtower!

Tresi…Gooo!

Eure „Rückhand“ aka Gordon